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Sa 20.06.
21:00

  • Regie

    Michael Powell

  • UK / 1960
    120 Min. / DCP / OmdU

  • mit

    Karlheinz Böhm, Moira Shearer, Anna Massey

  • Originalsprache

    Englisch

  • Kino

    Arsenal

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Mit seiner Kamera bewaffnet, lebt der psychisch gestörte Fotograf und Filmemacher Mark Lewis (Karlheinz Böhm) seinen sadistischen Voyeurismus aus, indem er Frauen ermordet und ihren Tod filmt – bis er sich in seine Nachbarin verliebt und sich im Kampf gegen seine dunklen Zwänge wiederfindet. Bei seiner Veröffentlichung mit Abscheu aufgenommen, um später als Meisterwerk wiederentdeckt zu werden, fordert der endlos analysierte, nach wie vor schockierende Film die Zuschauer*innen heraus, sich mit ihrer eigenen Beziehung zur Gewalt auf der Leinwand auseinanderzusetzen. „Der eigene Voyeurismus des Kinobesuchers wird schockierend deutlich, und noch schockierender ist, dass sich das Publikum mit dem perversen Protagonisten identifiziert. Es ist diese schonungslose Entlarvung filmischer Konven­tionen und Annahmen, die das Interesse feministischer Filmkritikerinnen geweckt hat, und die jüngste Anwendung psychoanalytischer Theorie auf die Filmtheorie offenbart deutlich den psychoanalytischen Bezugsrahmen des Films.“ (Laura Mulvey)

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